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K.U.L.Memoria / FELDNACHBARN

Donnerstag, April 30, 2009
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Zur Verwendung der Kugelform
Willkommen Suburbia; 2005,  Kugelkonstruktion, Durchmesser 315 cm, 5 Tafeln jeweils ca. 50 x 30 cm

“So wie die neuen weltumspannenden Kommmunikationsstrukturen alle Teilnehmer zu Nachbarn auf virtueller Ebene machen, so werden in Phase 1 dieses Projekts (Feldnachbarn) die teilnehmenden Ortsgemeinschaften, aber auch das allgemeine Publikum mit einem Kulturvorgang konforntiert, in dessen Verlauf sie “Feldnachbarn” von anderen Ortsgemeinschaften werden, deren Feldnachbarn sie auf der realen Erdoberfläche nicht sind.”

Hartmut Skerbisch 1945 - 2009, Beiträge zu K.U.L.M. seit 1996 (Bild: Willkommen Suburbia; 2005, Kugelkonstruktion, Durchmesser 315 cm, 5 Tafeln jeweils ca. 50 x 30 cm)

Donnerstag, Mai 21, 2009, 10 Uhr
Samstag und Sonntag, Mai 23 - 24, 2009
37. Pischelsdorfer Wirtschaftsmesse
K.U.L.M.koje / Obergeschoß Oststeirerhalle

Das Ganze und seine Gegenteile, Symposion und Ausstellung

Sonntag, September 21, 2008
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Ulrich Brand, Emanuel Danesch, Christian Felber, Thomas Glavinic, Patricia Grzonka, Sibylle Hamann, Georg Herrnstadt, Gero Jenner, Konrad Paul Liessmann, Robert Menasse, Corinna Milborn, Elke Szalai, Wolfgang Temmel, Andreas Zumach & K.U.L.M.

Veranstaltung im Rahmen der K.U.L.M. Akademie

Kurator & Moderation: Robert Menasse
Koordination: K.U.L.M.


Oktober 10 - 12, 2008
Kulmlandhalle Rohrbach
8212 Kulm bei Weiz

Kartenpreise
10 / 8 € bzw. 3-Tageskarte 15 / 10 €

  
  

Vorläufiger Programmablauf

Freitag, Oktober 10, 2008
Anreise

16.30 Uhr:

Begrüßung:
Brigitta Schwarzenberger, Bürgermeisterin Kulm bei Weiz

Einführende Worte:
Patricia Grzonka

K.U.L.M. / Rauminstallation
Wolfgang Temmel / stille Post - Bonsai Garden Orchestra
Emanuel Danesch / Film „Livesafelyineurope“
Elke Szalai / Text

18 Uhr:

Eröffnung/Symposion:
Einleitung: Robert Menasse
Konrad Paul Liessmann: Das Ganze und seine Gegenteile: Die Apokalypse
Thomas Glavinic: Die Arbeit der Nacht (Lesung)

Abendessen

Samstag, Oktober 11, 2008

10 Uhr:
Sibylle Hamann: Das Ganze und wie es sich darstellt (Globalisierung und Medien)
Georg Herrnstadt: Das Ganze und der Geschlechterwiderspruch
Patricia Grzonka: Universal Artist. Vom globalisierten Projektkünstlertum
Corinna Milborn: Das Ganze in Bewegung: Völkerwanderungen

Diskussion

Mittagspause

15 Uhr:
Ulrich Brand: Imperiale Politiken – Wer führt das Ganze an?
Andreas Zumach: Ende der US-Hegemonie
Gero Jenner: Wie viele Welten verträgt die Welt?

Diskussion

Abendessen

Sonntag, Oktober 12, 2008

10.30 Uhr:
Christian Felber: Vorschläge für eine gerechte Welt

Mittagessen, Spazieren, Diskutieren.
Abreise

Robert Menasse, Das Ganze und seine Gegenteile

Sonntag, September 21, 2008
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Der Globus wird globalisiert, dabei allerdings nur das, was die Menschen aus ihm gemacht haben. Daher ist „die Globalisierung“ ebenso eine Tautologie wie eine Lüge. Vernetzt und zusammengefasst werden nicht Lebensorte, sondern Standorte. Das ist, global gesehen, der Standpunkt. Insofern war die Welt tatsächlich noch nie so klein wie jetzt, Punkt. Die Welt wird endlich eine Ganze? Wenn das Wahre das Ganze ist, dann erweist sich darin die Lüge: jeder Teil ist ein Gegenteil des Ganzen. Versprochen war, dass der Mensch ganz werde. Sind Sie fit für die globalisierte Welt? Teilweise!

Robert Menasse, geb. 1954 in Wien, Erzähler und Essayist. Setzt sich in seinen Romanen mit der Stellung des Individuums in einer Welt des gesellschaftlichen und politischen Umbruchs auseinander. Veröffentlichungen, zuletzt: Die Zerstörung der Welt als Wille und Vorstellung. Frankfurter Poetikvorlesungen (2006), Das Paradies der Ungeliebten, Ein Schauspiel (2006), Don Juan de la Mancha, Roman (2007). Lebt in Wien und Amsterdam.